Dieser Beitrag wurde von der staatlich geprüften Ernährungsberaterin Juliette Kellow verfasst.
Demenz
Demenz ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Symptomen, die mit einem fortschreitenden Rückgang der Gehirnfunktion infolge einer Schädigung der Gehirnzellen einhergehen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation lebten im Jahr 2021 weltweit schätzungsweise 57 Millionen Menschen mit Demenz (1). Bis 2050 wird diese Zahl voraussichtlich auf 153 Millionen ansteigen (2), wobei aktuelle Schätzungen darauf hindeuten, dass weltweit alle drei Sekunden ein neuer Demenzfall auftritt (3). Demenz ist weltweit die siebthäufigste Todesursache und betrifft mehr Frauen als Männer, sowohl was das Leben mit den Symptomen als auch die Pflege von Betroffenen betrifft (1).
Obwohl Demenz an sich keine Krankheit ist, stammt sie häufig von Grunderkrankungen ab, die Gehirnzellen schädigen und die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Demenz tritt zwar häufiger bei älteren Menschen auf, ist jedoch kein natürlicher Teil des Alterungsprozesses, da Symptome in jedem Alter auftreten können (4). Die Symptome können je nach Ursache und betroffenem Hirnbereich variieren. Zu den häufigen Symptomen zählen Gedächtnisverlust, Kommunikationsschwierigkeiten, Verwirrung, Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen sowie Probleme bei alltäglichen geistigen Aufgaben. Die Symptome sind irreversibel, verschlimmern sich in der Regel mit der Zeit und können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen.