Dieser Beitrag wurde von der staatlich geprüften Ernährungsberaterin Juliette Kellow verfasst.
Gemütslage
Der Begriff „Gemütslage“ beschreibt, wie sich eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt fühlt und umfasst ein breites Spektrum an Emotionen. Gefühle wie Glück oder Zufriedenheit tragen zu einem positiven Gemütslage bei, während Traurigkeit oder Frustration zu einer negativen Gemütslage beitragen können.
Viele Faktoren können die Gemütslage beeinflussen, darunter Genetik, Erziehung, Lebenserfahrungen, das Umfeld und die Lebensweise. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, da das Gehirn, das Emotionen und Gemütslage reguliert, eine stetige Versorgung mit Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit benötigt, um effektiv zu funktionieren.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist besonders wichtig. Das Gehirn besteht zu etwa 75 % aus Wasser, und schon eine leichte Dehydration kann unser Befinden beeinträchtigen. Studien zeigen, dass negative Emotionen wie Wut, Depressionen und Anspannung bereits bei einer Dehydration von nur 1 % zunehmen können (1).
Viele Nährstoffe spielen eine Rolle bei der Förderung der Gehirngesundheit. So tragen beispielsweise die Vitamine B1, B3, B6, B12 und C, Folsäure, Biotin und Magnesium zu einer normalen psychischen Funktion bei – also zu mentalen Prozessen wie Emotionen, Wahrnehmung, Denken und Gedächtnis (2).